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Abschnitte dessen Zinacantán
FESTE UND TRADITIONEN
KUNST
UND HANDWERK
Dieser Ort
befindet sich 10 km von San Cristóbal entfernt. Die heiligen
Orte Zinacantáns sind die das Dorf umgebenden Hügel und der
Komplex, der von der Kirche „San Lorenzo“ und den Kapellen „Esquipulas“
und „San Sebastián“ gebildet wird.
Die Entfaltung der kunsthandwerklichen Produktion verleiht
dem Tal mit seinen Gewächshäusern ein farbenfrohes Aussehen.
Die hier gezüchteten Blumen spielen nicht nur in der
Wirtschaft Zinacantáns eine Rolle, sondern sind auch
wichtiger Bestandteil der hier heimischen Rituale.
KUNST UND HANDWERK:
Der Federhuipil
aus Zinacantán:
Auch in Zinacantán wird die Kleidung von den Frauen des
Dorfes selbst in altüberlieferten Techniken hergestellt. Sie
dient nicht nur als Schutz vor der Kälte, sondern zeigt
religiöse, mystische, soziale und kulturelle Attribute, was
sie zu einem wichtigen Element der Erhaltung der kulturellen
Identität macht. Der Federhuipil, von den Bewohnern
Zinacantáns „k'uk'umal chilil“ genannt, ist ein
zeremonielles Kleidungsstück und wird lediglich zu
Hochzeiten getragen. Er wird mit großer Geschicklichkeit auf
dem Hüftwebstuhl gewebt und seine Ursprünge reichen weit
zurück. Vor der Eroberung durch die Spanier war die Kunst
des Federwebens weit verbreitet; heute ist Zinacantán der
einzige Ort, wo diese Tradition überlebt hat.
Der Federhuipil ist mit weißen Hühnerfedern verziert, die
eine starke symbolische Bedeutung innerhalb dieser Kultur
haben. Die Henne ist ein Haustier, das Federn hat, aber
nicht fliegen kann. Sie läuft auf zwei Beinen, wie eine
Person, hängt jedoch von den Menschen ab, von denen sie
gefüttert wird und verlässt nie die Nähe des Hauses. Die
Federn, die von den Frauen in den Huipil eingewebt werden,
stehen für das Verhalten der Henne und man hofft, dass die
Braut die gleichen Verhaltensweisen an den Tag legt: dass
sie das Heim nicht verlässt, obwohl sie es tun könnte, und
dass sie ein Abhängigkeitsverhältnis mit ihrem zukünftigen
Mann eingeht. Die Federn werden in der Regel in drei oder
vier Reihen - versetzt mit broschierten Verzierungen - in
den Saum des Huipils eingearbeitet. Die an der Arbeit
beteiligten Frauen sind Expertinnen, die sehr sorgfältig
arbeiten und nur die feinsten Materialien auswählen. Die
Fertigstellung eines einzigen Huipil dauert zwischen 5 und 6
Monaten. Die Federkiele werden durch den Schussfaden aus
dickem Baumwollgarn befestigt und so in das Webstück
eingebunden. All dies macht den hohen Wert des Stückes aus.
Der Huipil ist knöchellang. Darunter trägt die Braut einen
marineblauen Rock und ein weißer Rebozo (Umschlagtuch)
verhüllt einen Großteil der Kleidung und das Gesicht.
Korbwaren:
In Zinacantán werden Hüte aus Palmstroh geflochten und
mit Bändern verziert. Ihre Herstellung dauert ca. 7 Wochen;
das Nähen erfolgt mit der Hand. Die große Bandbreite an
Gebrauchsgegenständen reicht von Körben über Strohmatten bis
hin zu Teppichen. Sie sind leicht zu transportieren und
eignen sich daher hervorragend dazu, jegliche Art von
Lebensmitteln darin zu befördern. Die Flechtwaren sind den
Korbwaren verwandt.
FESTE UND TRADITIONEN:
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Januar: das Neue Jahr wird mit Messen,
Umzügen und Feuerwerk gefeiert.
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Februar und März gefeiert wird, ist der
Karneval von San Juan Chamula. Während dieser
Feierlichkeit werden Umzüge, Messen und
Reinigungsrituale abgehalten, letztere beinhalten einen
Lauf über glühende Kohlen.
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Karwoche (März oder April): In ganz
Chiapas gibt es Prozessionen und besondere Messen. In
einigen Dörfern werden „Judas“-Figuren aus Papiermaché,
die oft Karikaturen von bekannten historischen oder
aktuellen Persönlichkeiten darstellen, verbrannt.
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7 Tage nach Ostersonntag: Das „Fest des
Frühlings und des Friedens“ wird mit Umzügen und
buntgeschmückten Wagen gefeiert. Ebenso finden soziale,
kulturelle und Sportveranstaltungen statt.
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17. bis 25. Juli: Zu Ehren des
Schutzpatrons der Stadt „San Cristóbal Martir“ werden
spezielle Messen gefeiert und Umzüge organisiert.
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16. September: An diesem Tag wird die
Unabhängigkeit Mexikos mit dem traditionellen „Grito“ -
dem Ruf der Unabhängigkeit - gefeiert.
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und 2. November: An Allerheiligen und
Allerseelen, dem mexikanischen „Totentag“ werden
verschiedenste Gaben zu den Gräbern der Verstorbenen
gebracht, um deren Seelen, die nach dem Volksglauben an
diesen Tagen die Erde besuchen, willkommen zu heißen.
Wichtiger Teil der Gaben sind spezielle Gerichte und die
Hausaltäre oder Gräber, wo die Familie den 2. November
im Gebet verbringen, werden mit Blumen geschmückt.
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Zwischen November und Dezember wird ein
Fackelzug zu Ehren der Jungfrau Guadalupe veranstaltet,
an dem Gruppen junger Pilgere teilnehmen, deren Mission
es ist, gruppenweise nach Mexiko-Stadt, Oaxaca oder
Guatemala zu pilgern und auf der Rückreise mit der
brennenden Fackel in San Cristóbal einzulaufen,
rechtzeitig zum Fest der Jungfrau Guadalupe am 12.
Dezember.
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12. Dezember: An diesem Tag wird die
Schutzheilige Mexikos, die Jungfrau von Guadalupe, mit
Messen, Pilgerreisen und
Preise, Reservierungen, Verfügbarkeit und Buchungen erfragen
Sie bitte unter: :
visit@luxuriousmexico.com

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