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Abschnitte dessen Tuxtla Gutiérrez
ARCHÄOLOGIE
ARBEITSKONFERENZEN UND JEGLICHE
ATTRAKTIONS- UND HISTORISCHE ARCHITEKTUR
HOTEL ÖBERNACHTUNG
FESTE UND TRADITIONEN
KUNST UND HANDWERK
MUSEEN
ÖKO-TOURISMUS UND FREILUFTAKTIVITÄTEN
UNTERHALTUNG
Von den dort
lebenden Zoque-Indianern wurde der Ort „Coyatoc“ genannt –
„Ort, Haus oder Land der Hasen“ - dieser Name wurde in der
Sprache Nahuatl zu „Tuchtlán“. Tuxtla wird 1829 zur Stadt
erhoben und zu Ehren des bekannten Föderalisten Miguel
Gutiérrez wird ihr dessen Nachname angehängt. In den Jahren
1486 und 1505 fallen die Azteken in die Region ein,
zerstören Coyatoc und geben ihm den neuen Namen „Tuchtlán“;
später wird dieser Name von den Spaniern in „Tuxtla“
geändert.
Im Jahre 1748 erscheint der Name als „San Marcos Tuxtla“ und
1768 wird der Ort zur zweitgrößten Gemeinde von Chiapas; am
29. Oktober 1813 erheben die Gerichte von Cadiz, Spanien,
ihn zu einer Niederlassung mit Stadtrecht; am 11. August
1892 wird Tuxtla Gutiérrez zum Sitz der öffentlichen Gewalt
und im selben Jahr vom Gouverneur Emilio Rabasa zur
Landeshauptstadt ernannt.
Die flächenmäßige Ausdehnung der Stadt beträgt 412,4 km² und
sie befindet sich in der Mitte des Bundesstaates auf 550 m
ü. NN. Das Gelände ist relativ flach und fällt zum
Sabinal-Fluss hin ab. Im Norden grenzt die Stadt an die
Gemeinden San Fernando und Usumacinta an, im Osten an Chiapa
de Corzo, im Süden an die Gemeinde Suchiapa und im Westen an
die Orte Berriozábal und Ocozocoautla. Das Klima ist warm
und halbfeucht; Regen fällt vor allem in den Sommermonaten
und zu Beginn des Herbstes.
Tuxtla Gutiérrez ist Hauptstadt des Bundesstaates Chiapas
und hat 567.787 Einwohner. Sie liegt 1.080 km von
Mexiko-Stadt entfernt. Hier finden die größten
wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Transaktionen
des Bundesstaates Chiapas statt.
HOTEL ÖBERNACHTUNG:
Hotel Camino Real
ARCHÄOLOGIE:
ARCHÄOLOGISCHE FUNDSTÄTTE „CHIAPA DE CORZO“:
Die Fundstätte ist 2
km von der Stadt Chiapa de Corzo entfernt. Die monumentale
Niederlassung Chiapa de Corzo erstreckt sich über 1200 m von
Norden nach Süden und 1800 m von Osten nach Westen und
besteht aus ca. 200 unregelmäßig über das Gelände verteilten
Bauten. Auch wenn der Entwurf der Fundstätte keine zentrale
Achse aufweist, ist es möglich Plätze und Innenhöfe zu
bestimmen, die von Plattformen, Terrassen und Sockeln
gesäumt werden. Aus der Topografie, der Lage und Dimension
der Bauten kann darauf geschlossen werden, dass sich der
zentrale Kern dieser Niederlassung auf dem südöstlichen Teil
des Geländes befindet, wo ein quadratischer Platz von einer
Reihe großer Sockel eingerahmt wird. Die Geländeerhebungen,
an denen bis heute Ausgrabungen stattfanden sind: I, V und
XXXII (Letztere befinden sich auf Privatgelände).
Wichtig: Laut Verfügung des Nationalen Instituts für
Anthropologie und Geschichte (INAH) ist ein Zutritt zur
Fundstätte nicht möglich.
KUNST UND HANDWERK:
Casa de las Artesanías – Kunsthandwerkerhaus:
Das
Kunsthandwerkerhaus liegt am Boulevard Belisario Dominguez,
im Westen der Stadt. Hier kann man Kunsthandwerk der Region
erwerben oder das Ethnografische Museum besuchen, das
Alltagsszenen der verschiedenen hier heimischen Ethnien
zeigt.
FESTE UND TRADITIONEN:
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Januar: das Neue Jahr wird mit Messen,
Umzügen und Feuerwerk gefeiert.
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Karwoche (März oder April): In ganz
Chiapas gibt es Prozessionen und besondere Messen. In
einigen Dörfern werden „Judas“-Figuren aus Papiermaché,
die oft Karikaturen von bekannten historischen oder
aktuellen Persönlichkeiten darstellen, verbrannt.
-
20. bis 27. April: Der
San-Marcos-Jahrmarkt ist ein großes Volksfest mit
Fahrgeschäften, Sportveranstaltungen und kulturellen
Ereignissen rund um die Kathedrale San Marcos. Ebenso
finden nächtliche Umzüge mit geschmückten Laternen
(Blätter, Obst, Süßigkeiten) statt.
-
16. bis 25. August: Der
San-Roque-Jahrmarkt ist ein religiöses Fest zu Ehren des
Schutzpatrons des gleichnamigen Stadtviertels. Es gibt
Stände mit Kunsthandwerk, Süßigkeiten der Region und
Fahrgeschäfte.
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16. September: An diesem Tag wird die
Unabhängigkeit Mexikos mit dem traditionellen „Grito“ -
dem Ruf des Bürgermeisters und Gouverneurs - gefeiert.
-
Im Oktober findet das berühmte
internationale panamerikanische Rennen statt.
-
und 2. November: An Allerheiligen und
Allerseelen, dem mexikanischen „Totentag“ werden
verschiedenste Gaben zu den Gräbern der Verstorbenen
gebracht, um deren Seelen, die nach dem Volksglauben an
diesen Tagen die Erde besuchen, willkommen zu heißen.
Wichtiger Teil der Gaben sind spezielle Gerichte und die
Hausaltäre oder Gräber, wo die Familie den 2. November
im Gebet verbringen, werden mit Blumen geschmückt.
-
November / Dezember: Die „Feria Chiapas“
ist eine große Verkaufsausstellung mit Viehschau,
Kunsthandwerk und Sport- bzw. kulturellen
Veranstaltungen.
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12. Dezember: An diesem Tag wird die
Schutzheilige Mexikos, die Jungfrau von Guadalupe, mit
Messen, Pilgerreisen und musikalischen Darbietungen
gefeiert.
MUSEEN:
Regionalmuseum von
Chiapas:
Das Museum liegt im Nord-Osten der Stadt, wurde von
dem Architekten Abraham Zabludovski erbaut und 1984
eingeweiht. Es ist Teil eines Naherholungs- und
Kulturzentrums, das ebenfalls den Botanischen Garten, das
Stadttheater und das Begegnungszentrum für Kinder und
Familien beherbergt. Das Museum zeigt archäologische
Fundstücke der Region. Von den zwei Sälen der ständigen
Ausstellung ist einer den prähispanischen Bewohnern der
Gegend gewidmet und enthält sehr wertvolle Stücke. Der
zweite Saal zeigt historische, künstlerische und
ethnografische Aspekte des 16. Jahrhunderts, die eine
bedeutende Sammlung chiapanekischer Kolonialkunst bilden.
Ein dritter Saal dient für verschiedenste
Wanderausstellungen.
UNTERHALTUNG:
Park „Jardín de La
Marímba“: Dieser Park liegt im Westen der Stadt und erhielt
seinen Namen von der Marimba, einer Art Holz-Xylophon, das
für den Bundesstaat Chiapas typisch ist. Im Pavillon in der
Mitte des Parkes wird jeden Abend ein Konzert gegeben, das
von Marimba-Kapellen aus den verschiedenen Gemeinden Chiapas'
gestaltet wird.
Zoo „Miguel Álvarez del Toro“: Der Zoo liegt in dem
Naturschutzgebiet „El Zapotal“, 5 km von Tuxtla Gutiérrez
entfernt. Die hier lebenden Tiere werden erforscht und
geschützt und es wird versucht, besonders die lokalen
Spezies in einer Umgebung, die dem natürlichen Lebensraum
nachempfunden ist, zu bewahren. Der Zoo hat den Ruf, einer
der besten seiner Art zu sein. Er befindet sich in einem
kleinen, mit kleinen Flüssen durchzogenen Waldgebiet. Hier
findet man ebenfalls eine Multimedia-Aula, eine
Buchhandlung, ein Zentrum für Umwelterziehung, Cafeterien
und Picknick-Plätze. Seine Fläche umfasst 109 Hektar und
seinen Namen bekam er zu Ehren Miguel Álvarez del Toro, der
von 1942 bis 1996 - seinem Todesjahr - hier Direktor war und
dem wichtige Studien zur Flora und Fauna Chiapas zu
verdanken sind.
ARBEITSKONFERENZEN UND JEGLICHE:
Kongresszentrum und
Polyforum von Chiapas: Das Kongresszentrum ist ein Komplex
verschiedener Räumlichkeiten und Säle und ist für die
Durchführung verschiedenster privater, touristischer oder
kommerzieller Veranstaltungen geeignet. Es verfügt über eine
moderne Infrastruktur, um Kongresse, Arbeitskonferenzen und
jegliche Arten von Firmenveranstaltungen durchführen zu
können. Das Kongresszentrum befindet sich zwischen den
Hauptstraßen im östlichen Teil der Stadt. Das vorrangige
Ziel ist, Veranstaltungen auf nationaler und internationaler
Ebene zu organisieren, um dadurch bekannter zu werden, die
eigene Präsenz zu erhöhen und sich weiter zu entwickeln.
Auditorium „Polyforum“: Das Auditorium „Polyforum“ wurde so
entworfen, dass dort Veranstaltungen und Shows unter
höchsten technischen Anforderungen durchgeführt werden
können. Die maximale Besucherzahl liegt bei 3.875 Personen.
Die architektonische Struktur des Polyforums wurde so
ausgerichtet, dass das Gebäude über drei verschiedene Ränge
verfügt: erster, zweiter und dritter Rang. Die Gesamtzahl
der Plätze kann dem jeweiligen Veranstaltungstyp und dessen
individuellen Anforderungen angepasst werden. Den hier
auftretenden Künstler stehen bequeme und funktionale
Garderoben zur Verfügung, die es ihnen erlauben, unter den
besten Bedingungen zu arbeiten. Ebenfalls befindet sich dort
ein Produktionsbüro, eine Schreinerwerkstatt und Lagerräume
für die Geräte, die die jeweiligen Künstler mitführen. Das
Forum verfügt über die notwendige Ausrüstung, um auch die
komplexesten und anspruchsvollen Veranstaltungen durchführen
zu können. Das Foyer ist eine Verlängerung des
Eingangsbereiches, von dort gelangt das Publikum über Rampen
und Treppen zum Veranstaltungssaal. Außerdem sind
Grünflächen, Stände, an denen Getränke, Essen und Souvenirs
verkauft werden, und Sanitärbereiche vorhanden.
Preise, Reservierungen, Verfügbarkeit und Buchungen erfragen
Sie bitte unter: :
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