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Abschnitte dessen San Juan Chamula
FESTE UND TRADITIONEN
KUNST UND HANDWERK
San Juan
Chamula ist eine Gemeinde prähispanischen Ursprungs. Ihr
Name bedeutet „Agua Espesa“ – „Zähflüssiges Wasser“. Jedes
Jahr wird hier der Karneval gefeiert und fünf Tage lang -
nach dem Maya-Kalender die „verlorenen“ Tage zwischen zwei
Kalenderzyklen - getanzt. Berühmt ist San Juan Chamula auch
für die ergebene und feierliche Teilnahme der Bewohner an
synkretistischen Ritualen. Ihr Glauben ist durch den
Einfluss Evangelisten des 16. Jahrhunderts geprägt, deren
Praktiken jedoch an viel ältere religiöse Traditionen
angepasst wurden, damit Letztere überleben konnten.
San Juan Chamula war Hauptschauplatz der Rassenkriege von
1869.
Zentraler Ort der Region ist San Juan. Er hat seinen Namen
vom Schutzpatron der Stadt, San Juan Bautista, der
Beschützer und Führer der Chamula-Indianer ist.
ATTRAKTIONS- UND HISTORISCHE ARCHITEKTUR
Church of San Juan Baptist
Ruins of San Sebastian
KUNST UND HANDWERK:
Die Tracht von San Juan Chamula:
Das Dorf liegt auf einer Höhe von 2.300 m ü. NN,
weswegen dort während des ganzen Jahres ein feucht-kaltes
Klima herrscht und die überwiegende Zahl der hiesigen
Kleidungsstücke aus Wolle hergestellt wird. So kommt dem
Schaf nicht nur als heiliges Tier in den Armen des Heiligen
Johannes Bedeutung zu, sondern auch als Weidetier. Aus
diesem Grund werden die Schafe lediglich geschoren, um die
Wolle zum Weben der traditionellen Bekleidung zu erhalten.
Besonders bemerkenswert sind die Gala-Trachten, die mit
Stolz während der Festlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons
getragen werden. Alle sind auf dem Hüftwebstuhl hergestellt
und werden später per Hand bestickt. Die Männer tragen „Chujes“
- langärmelige Überwürfe ohne Knöpfe mit einer Öffnung für
den Kopf - aus schwarzer Wolle, die mit einem
Wildledergürtel gebunden werden. Die Autoritäten des Dorfes
tragen „Chujes“ aus weißer Wolle und binden sie mit einem
Gürtel mit Schnalle. Die Frauen tragen wunderschöne
broschierte, bestickte oder bedruckte Huipiles
(Frauenblusen) in verschiedenen Farben. Dazu gehören Bänder
in rot, gelb und grün, die die drei Beschützer - San Pedro,
San Juan und San Sebastián - symbolisieren. Ihren Kopf
bedecken die Frauen mit dem traditionellen, schwarzen „Mochibal“,
dessen Gebrauch weit zurückreicht. Er gleicht einem Rebozo
(Umschlagtuch) mit roten Troddeln, die als Verschluss
dienen. So kann das Stück über die Schultern gelegt werden,
um gegen die Kälte zu schützen, oder es wird quadratisch
zusammengelegt, um den Kopf vor der Sonne zu schützen. Aus
verschiedenen Gründen verschwindet dieses Kleidungsstück
heute mehr und mehr. Einer von ihnen ist z. B. die Zeit, die
zu seiner Herstellung notwendig ist. So wird es mehr und
mehr durch andere Stücke, wie z. B. einem blauen Schal, der
Teil der Alltagstracht ist und inzwischen maschinell
hergestellt wird, ersetzt.
Die Frauen tragen ebenfalls einen schwarzen Wickelrock, der
aus zwei zusammengenähten Bahnen besteht und mit einem roten
Band prähispanischen Ursprungs gebunden wird. Dazu wird eine
Bluse mit europäischem Schnitt getragen. Diese ist aus
blauem oder weißem Satin und an Hals und Ärmeln mit
industriell gefertigter Lochstickerei abgesetzt, die in San
Cristóbal gekauft werden kann.
Korbwaren: In San Juan Chamula werden zwei Arten von
Material zur Korbherstellung gebraucht: Das Schilfrohr wird
zum Flechten verwendet und mit Ruten einer dornigen Pflanze,
„Mecate“ genannt, werden Gestelle geformt. Die große
Bandbreite an Gebrauchsgegenständen reicht von Körben über
Strohmatten bis hin zu Teppichen. Sie sind leicht zu
transportieren und eignen sich daher hervorragend dazu,
jegliche Art von Lebensmitteln darin zu befördern. Die
Flechtwaren sind den Korbwaren verwandt.
FESTE UND TRADITIONEN:
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Januar: das Neue Jahr wird mit Messen,
Umzügen und Feuerwerk gefeiert.
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Februar und März gefeiert wird, ist der
Karneval von San Juan Chamula. Während dieser
Feierlichkeit werden Umzüge, Messen und
Reinigungsrituale abgehalten, letztere beinhalten einen
Lauf über glühende Kohlen.
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Karwoche (März oder April): In ganz
Chiapas gibt es Prozessionen und besondere Messen. In
einigen Dörfern werden „Judas“-Figuren aus Papiermaché,
die oft Karikaturen von bekannten historischen oder
aktuellen Persönlichkeiten darstellen, verbrannt.
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7 Tage nach Ostersonntag: Das „Fest des
Frühlings und des Friedens“ wird mit Umzügen und
buntgeschmückten Wagen gefeiert. Ebenso finden soziale,
kulturelle und Sportveranstaltungen statt.
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17. bis 25. Juli: Zu Ehren des
Schutzpatrons der Stadt „San Cristóbal Martir“ werden
spezielle Messen gefeiert und Umzüge organisiert.
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16. September: An diesem Tag wird die
Unabhängigkeit Mexikos mit dem traditionellen „Grito“ -
dem Ruf der Unabhängigkeit - gefeiert.
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und 2. November: An Allerheiligen und
Allerseelen, dem mexikanischen „Totentag“ werden
verschiedenste Gaben zu den Gräbern der Verstorbenen
gebracht, um deren Seelen, die nach dem Volksglauben an
diesen Tagen die Erde besuchen, willkommen zu heißen.
Wichtiger Teil der Gaben sind spezielle Gerichte und die
Hausaltäre oder Gräber, wo die Familie den 2. November
im Gebet verbringen, werden mit Blumen geschmückt.
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Zwischen November und Dezember wird ein
Fackelzug zu Ehren der Jungfrau Guadalupe veranstaltet,
an dem Gruppen junger Pilgere teilnehmen, deren Mission
es ist, gruppenweise nach Mexiko-Stadt, Oaxaca oder
Guatemala zu pilgern und auf der Rückreise mit der
brennenden Fackel in San Cristóbal einzulaufen,
rechtzeitig zum Fest der Jungfrau Guadalupe am 12.
Dezember.
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12. Dezember: An diesem Tag wird die
Schutzheilige Mexikos, die Jungfrau von Guadalupe, mit
Messen, Pilgerreisen und
Preise, Reservierungen, Verfügbarkeit und Buchungen erfragen
Sie bitte unter:
visit@luxuriousmexico.com

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