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Abschnitte dessen Amatenango del Valle
ARCHÄOLOGIE
ATTRAKTIONS- UND HISTORISCHE ARCHITEKTUR
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GASTRONOMIE
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KUNST UND HANDWERK
ÖKO-TOURISMUS UND FREILUFTAKTIVITÄTEN
ATTRAKTIONS- UND HISTORISCHE
ARCHITEKTUR:
Ehemaliges Kloster
Santo Domingo: Es befindet sich im Stadtzentrum und
wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet.
Das Kloster gehört zu den ersten, die auf dem Gebiet von
Chiapas errichtet wurden. Es zählt, trotz gravierender
Beschädigungen aus verschiedenen Etappen des 18., 19. und
20. Jahrhunderts, zu den wichtigsten und besterhaltensten
Klöstern der Region. Während der letzten Jahrhunderte war es
Sitz einer Klosterschule, wurde zum Stadtgefängnis
umfunktioniert und beherbergte seit 1979 zu verschiedenen
Zeitpunkten die „Casa de la Cultura“ - das örtliche
Kulturzentrum. 1998 und 1999 wurde das ehemalige Kloster
noch einmal restauriert und anschließend als lokales
Kulturzentrum wieder eröffnet. In seinem Innern befindet
sich das Lack-Museum, der Franco-Lázaro-Saal, der
Ausstellungssaal „Alejandrino Nandayapa“ und das Auditorium
„Matías de Córdoba“. Außer seinen wundervollen
museografischen Räumlichkeiten bietet das Kulturzentrum
verschiedene Dienstleistungen für die Besucher an: Führungen
in Spanisch und Englisch und den Museumsshop in bezauberndem
Ambiente. Ebenfalls werden im Kulturzentrum Kurse und
Workshops angeboten, um das für Chiapa de Corzo typische
Kunsthandwerk zu fördern.
Mudejar-Brunnen: Der Brunnen befindet sich im
Stadtzentrum. Er ist - bezogen auf die hispanoamerikanische
Kolonialkunst - eine Konstruktion, die ihresgleichen sucht
und eine Krönung der hispano-arabischen Kunst. Nach Angaben
des Chronisten Antonio de Remesal wurde der Brunnen vom
Mönch Rodrigo de León entworfen und in dessen Abwesenheit
von einem Spanier bis zu seiner Fertigstellung im Jahre 1562
weitergebaut. Das Wasserbecken erfüllte nicht nur die
praktische Funktion der Wasserversorgung, sondern diente
auch als sozialer Treffpunkt der Bewohner. Über einem
achteckigen Grundriss erhebt sich ein Bauwerk aus einem von
acht Pfeilern und Strebepfeilern getragenen Gewölbe. Die
Zahl acht wiederholt sich auch in der Konstruktion des
Brunnenrandes, der sich unter dem Deckengewölbe befindet und
durch Rippenbögen unterteilt ist. Der gesamte Brunnen ist
aus Ziegeln gebaut, von denen einige zu Rhomben geschnitten
wurden. Dieses Material gibt ihm eine besondere Textur. Nach
bester Mudejar-Tradition erbaut, vereinigt er in sich eine
große architektonische Harmonie, muslimische Elemente (der
achteckige Grundriss und die Arbeit mit Ziegeln), eine durch
die Renaissance inspirierte Kuppel und gotische
Strukturelemente und ist so ein Original und in keinster
Weise eine Imitation von schon Vorhandenem.
Ruinen von San Sebastian: Die Ruinen befinden sich
auf dem Hügel von San Gregorio. Der Bau aus dem 16.
Jahrhundert weist auf die ökonomische und demografische
Bedeutung der Stadt während der Kolonialzeit hin. In anderen
Dörfern existierte lediglich eine einzige Kirche. Der
Grundriss zeigt einen dreischiffigen Bau, der durch
Bogenwerk unterteil war, welches jedoch aufgrund von
Erdbeben und dem Zahn der Zeit einstürzten. Heute stehen
noch die Aspis und die Fassade, welche einem Altarbild
nachempfunden wurde und eine große Anzahl von Nischen
zwischen den Pfeilern zeigt. In San Sebastian können
Mudejar-Elemente, sowie Elemente der Renaissance und des
Barock bewundert werden.
Kirche Calvario: Die Kirche befindet sich im
Stadtviertel San Pedro und wurde neben einem Wollbaum auf
einem Hügel errichtet. Es handelt sich um ein Gebäude aus
dem 17. Jahrhundert, das zu Beginn dieses Jahrhunderts im
neugotischen Stil restauriert wurde. Seine Fassade zeigt
zwei bunte Reliefs. Im Innern ist ein Holzrelief erhalten,
das möglicherweise Teil eines Altarbildes der Kirche Santo
Domingo in der gleichen Stadt war. Aufgrund seines Stils
wird es auf das 16. Jahrhundert datiert, was es zu einem der
ältesten Altarbilder Mexikos und einem der besten Beispiele
für mexikanische Renaissance-Kunst macht. Es zeigt die
Abnahme Jesu vom Kreuz. Diese Szene wurde wahrscheinlich von
einer europäischen Radierung aus der gleichen Zeit kopiert.
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